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Vom Traumjob zum Albtraumjob – Wie der sinkende TKP YouTuber bedroht

Der Tausenderkontaktpreis auf YouTube sinkt, immer mehr Videos werden demonetarisiert und auch sonst birgt die Abhängigkeit von Plattformen wie YouTube oder Twitch schwerwiegende Risiken. Könnte der Traumjob “YouTuber” damit für einige zum Albtraumjob werden?

Für tausend Videoaufrufe gibt es ungefähr einen Euro”, das war bislang die inoffizielle Maßgabe, wenn es um das Thema Geld verdienen durch YouTube-Werbung geht. Während dies natürlich nur ein grober Wert ist, welcher abhängig von zahlreichen Faktoren variiert, scheint diese Maßgabe jedoch in vielen Fällen nicht mehr länger zu gelten. Stattdessen gibt es Beispiele einiger YouTube-Creator, bei denen die Umsätze durch YouTube-Werbung massiv gesunken sind. Als einer der wenigen Creator gab der News-YouTuber MrTrashpack einen Einblick in seine Einnahmen und zeigte, dass er jüngst mit einem Video bei 170 000 Videoaufrufen gerade einmal 1€ verdient hat. Eine drastische Verschlechterung des Tausenderkontaktpreis!

Doch nicht nur MrTrashpack ist von einem sinkenden TKP betroffen. Viele weitere Webvideo-Creator beklagen einen massiven Einbruch bei den Einnahmen. Der YouTuber Stephan Gerick veröffentlichte beispielsweise ein Video mit dem Titel “Wegen YouTube Kanal schließen?”, in welchem er darüber redet, dass seine Einnahmen innerhalb einer Woche um das 20-fache im Vergleich zu seinen vorigen Einnahmen eingebrochen waren, wodurch er von YouTube bei den aktuellen Einkünften nicht leben könne.

Auch einige weitere Creator zeigen via Twitter, Snapchat oder Instagram ihren Frust und machen deutlich, dass es sich bei den sinkenden Einnahmen um keine Einzelfälle handelt.

Dazu ist der sinkende Tausenderkontaktpreis auf YouTube nur die Spitze des Eisbergs, wie die Entwicklungen der vergangenen Monate zeigen. Bereits Ende 2016 sorgte YouTube für große Unmut unter zahlreichen Webvideomachern. So führte eine scheinbare Veränderung des YouTube-Algorithmus dazu, dass die Videoabrufe bei zahlreichen Kanälen massiv einbrachen und Videos von Webvideomachern wie Kelly MissesVlog, Melina Sophie oder Felix von der Laden weniger geschaut wurden. Neben dieser Entwicklung sorgt außerdem die Demonetarisierung von Inhalten auf YouTube dafür, dass immer mehr Creator Schwierigkeiten haben, ihre Inhalte zu monetarisieren. Oftmals werden nicht nur kritische und nicht werbefreundliche Inhalte von YouTube demonetarisiert, sondern auch ganz normale Meinungs-, Nachrichten oder Bildungsvideos. Dies passierte beispielsweise kürzlich dem Journalisten, YouTuber und Webvideopreis-Nominierten Mirko “MrWissen2Go” Drotschmann oder dem YouTuber TenseMakeSense. In beiden Fällen wurden Videos demonetarisiert, in denen lediglich der Islamische Staat (IS) auf sachliche Art und Weise thematisiert wurde.

Die Stimmen der Creator werden laut

Für viele Webvideo-Creator bringt dies drastische Folgen mit sich. Nicht wenige haben mittlerweile ihr Hobby zum Beruf gemacht und sind auf die Werbeeinnahmen durch YouTube angewiesen. Ein sinkender Tausenderkontaktpreis, die Demonetarisierung von Videos oder weitere Änderungen von YouTube sind damit keine Lappalie mehr, sondern können dafür sorgen, dass sich der Traumjob YouTuber zum Albtraumjob wandelt. Wir haben deshalb einige YouTuber gefragt, wie sie zu der Thematik stehen:

Foto: MrTrashpack

MrTrashpack, der besonders stark von dem sinkenden Tausenderkontaktpreis auf YouTube betroffen war, erklärte etwa: “Der [TKP] ist ganz klar gesunken, das merkt man extrem und das eigentlich schon seit längerem. Es ist gar nicht mehr oder fast gar nicht mehr möglich, den Kanal zu finanzieren, zumindest momentan nicht.” MrWissen2Go hat zudem noch ein ganz anderes Problem. Viele seiner Videos werden als werbeunfreundlich deklariert und demonetarisiert. Gerade bei ihm fällt diese Entwicklung mit am meisten auf. “Das liegt wahrscheinlich daran, dass ich nicht über Themen rede, die nicht unbedingt Friede, Freude, Eierkuchen sind. Die vorherrschenden Themen der Nachrichten sind momentan und auch schon eine ganze Weile aber nun mal Terror und Krieg. Das ist leider so und das sind alles Themen bei denen YouTube sagt, die sind nicht werbefreundlich.

Für manche Kanäle könnte es langsam sogar existenzbedrohend werden, zumindest wenn man sich allein auf die YouTube-Einnahmen verlässt. “Ich muss das zum Glück nicht, denn YouTube ist nicht mein Beruf. Für mich war von Anfang an klar, dass so eine Situation mal eintreten kann. Deshalb wollte ich mich nicht abhängig machen von einer Plattform, die machen kann was sie will. Ich konnte nie von YouTube leben, zumindest nicht von den reinen Werbeeinnahmen und könnte es jetzt erst recht nicht. Bei anderen sah es vielleicht bisher ganz gut aus, wird aber langsam auch schwierig”, schätzt Mirko “MrWissen2go” Drotschmann die Situation ein.

Mirko Drotschmann

Foto: Mirko Drotschmann

YouTube unter Druck?

Die Stimmen der Creator werden lauter und auch der Druck auf YouTube steigt. Im Zuge dessen hat die Plattform bereits Konsequenzen gezogen, wenn auch noch nicht ausreichend, wie MrWissen2go findet: “YouTube hat ja schon reagiert, indem sie gesagt haben, dass man ab sofort nur noch Videos monetarisieren kann, wenn man mindestens 10.000 Aufrufe hat. Das finde ich eine sinnvolle Maßnahme. Dazu muss YouTube natürlich noch schauen, wie die Plattform attraktiver für Werbepartner werden kann und muss dazu auch große Werbepartner an Land ziehen, die dann dafür sorgen, dass der Tausenderkontaktpreis wieder steigt. Eine dritte Maßnahme, die ich noch sinnvoll fände, wäre, dass YouTube eine gewisse “Qualitätssortierung” macht. Ich finde YouTube könnte es sich herausnehmen zu sagen, wir wollen bestimmte Inhalte auf unserer Plattform unterstützen, weil wir die wichtig finden. Das gibt es auch schon mit Google Prefered, aber das sollte noch weiter ausgeweitet werden, denn bisher profitieren davon nur eine Handvoll Kanäle.

Der Technik-YouTuber FelixBa hingegen sieht die Entwicklung und Probleme ein wenig gelassener: “Ich glaube, dass YouTube größer ist, als YouTube selbst und dass der Trend Online Video und das Konsumieren von Webvideos größer ist, als die Firma YouTube.

All diese Probleme werfen natürlich aber die Frage auf, inwiefern Creator in Zukunft noch auf die Plattform YouTube setzen können. Eine Frage, die auch MrTrashpack beschäftigt: “Ich kann meine Inhalte trotzdem noch gut monetarisieren, nur eben nicht auf der Plattform YouTube selbst. YouTube ist natürlich eine super wichtige Plattform, um Videos zu produzieren und Reichweite zu generieren. Jetzt muss man eben schauen, wie die Einnahmen wieder gesteigert werden können. Ich werde YouTube aber auf jeden Fall weiter nutzen, denn ich mag YouTube – deshalb mache ich das auch. Doch natürlich ist der sinkende TKP trotzdem ein Riesenproblem.” FelixBa macht sich weniger Sorgen um sich selbst und andere reichweitenstarke Creator, sondern mehr um die kleineren YouTube-Kanäle. “Als Erstes scheiden die kleineren Leute aus, da sie keine Chance haben, sich mit Werbeeinnahmen über Wasser zu halten. Diese werden dann irgendwann wegsterben, was sehr traurig ist. Aber ich glaube, dass die größeren Creator deswegen keine Sorgen haben müssen.” Auch MrWissen2go möchte trotz der aktuellen Entwicklungen weiterhin auf YouTube setzen: “Bei allem Gemeckere und Geschimpfe muss man erstmal sagen, dass YouTube eine klasse Plattform ist. Es gibt immer wieder Versuche, eine Alternative zu schaffen, aber Niemanden der so wirklich erfolgreich damit ist. Auch für mich als ein Creator, der natürlich möglichst viele Leute erreichen und mit ihnen in Kontakt treten möchte, ist YouTube immer noch die Plattform Nummer 1.

Laut MrTrashpack sind allerdings nicht alle Kanäle vom sinkenden TKP und der Demonetarisierung sowie schlechterer Vermarktung betroffen. “Es gibt wirklich Kanäle die haben davon extrem profitiert. Das sind zum Beispiel Kanäle die Kids Content bringen oder einfach Content, wo nix Schlimmes passiert beziehungsweise auch Nischen-Kanäle profitieren extrem davon.” Der YouTuber FelixBa zum Beispiel ist nicht so stark wie andere Kanäle davon betroffen, wie er gegenüber Broadmark erklärt: “Der TKP ist tatsächlich ein bisschen runter gegangen, aber ich glaube als Technik-YouTuber hat man das große Glück, genau in die Zielgruppe zu fallen bzw. Videos für die Zielgruppe zu machen, die für YouTube am werberelevantesten ist. Deshalb haben ich und auch viele andere Technik-YouTuber wenig darunter zu leiden.” Doch gerade Kanäle, wie der von MrWissen2go trifft es mit am meisten. “Es ist klar, dass wenn man sich mit solchen Themen [wie auf meinem Kanal] beschäftigt, es schwerer hat, als andere.

Das Problem der Plattformabhängigkeiten

YouTube ist trotz all dieser Probleme nach wie vor die Videoplattform Nummer 1, zu der es keine wirkliche Alternative zu geben scheint. Die Videoplattform hat sich rasend schnell entwickelt und ist von Jahr zu Jahr größer und wichtiger geworden. Immer mehr Creator nutzen die Plattform, überschwemmen die Plattform mit Inhalten und sorgen dafür, dass auch immer mehr Nutzer die zahlreichen Videos schauen. Mittlerweile ist Webvideo-Creator ein richtiger Beruf, der von vielen ausgeübt wird und die primär darauf setzen mit YouTube-Werbung ihr Geld zu verdienen. Doch dies ist ein großes, unkalkulierbares Risiko, wie MrTrashpack meint: “Das ist definitiv gefährlich! Das habe ich aber schon vor langem gesagt. Es ist nicht klug sich von einer Plattform abhängig zu machen, die entscheidet was angesagt ist und was nicht.” Er persönlich hält die Vermarktung des Contents auf verschiedenen Plattform daher für äußerst wichtig. “Es ist eben wichtig sich als Social-Media-Creator mehrere Sachen aufzubauen und dann seine Marke stärker werden zu lassen, als nur auf YouTube zu vertrauen.

Auch MrWissen2go sieht die Plattformabhängigkeit als ein Problem: “Es ist durchaus mit Risiken verbunden, dem muss man sich bewusst sein. Dabei geht es nicht nur um das Finanzielle, sondern auch um die Reichweite. Es kann sein, dass man die eines Tages verliert, weil dieses oder jenes Thema für YouTube-Zuschauer nicht mehr interessant ist und die Videos dann nur noch ganz versteckt angezeigt werden. Man ist 100-prozentig vom guten Willen der Plattform und deren Betreiber abhängig.” Gerade jetzt scheint dieses Risiko für viele Creator erhöht worden zu sein. Durch den sinkenden TKP sowie die verminderte Vermarktung von Inhalten ist es vielen, gerade kleineren YouTube-Kanälen, die sich bislang finanziell gerade so über Wasser halten konnten, nicht mehr oder nur noch teilweise möglich, ihren Lebensunterhalt durch die Werbeeinnahmen von YouTube zu bestreiten. Doch auch größere Kanäle die sich vorher keine Gedanken machen mussten, könnten langsam ins Schwitzen kommen.

Alternative Wege zur Monetarisierung und Finanzierung

Während die aktuellen Entwicklungen somit von einigen YouTubern kritisch beäugt werden und die Plattformabhängigkeiten nun Probleme bereiten, machen sich immer mehr YouTuber auch auf die Suche nach alternativen Lösungen, ihre Inhalte zu monetarisieren und Geld zu verdienen. Hierbei haben die verschiedensten Creator ganz unterschiedliche Strategien. Sie alle zeigen jedoch, dass sie sich nicht mehr auf die reinen Werbeeinnahmen durch Videowerbung verlassen, sondern anderweitig versuchen, sich und ihre Videos zu finanzieren.

MrTrashpack ist beispielsweise schon seit längerem nicht mehr nur von den YouTube-Werbeeinnahmen abhängig: “Ich habe meine eigene Radiosendung bei Radio Energy, dann mache ich noch verschiedenste Aufträge und verdiene zusätzlich mit Placements meinen Lebensunterhalt.” Damit hat er gleich mehrere Projekte und Einnahmequellen, durch die er sich finanziert. Einen etwas anderen Weg gehen YouTuber wie darkviktory, Kurzgesagt, 1080Nerdscope und viele weitere. Sie lassen sich direkt via Crowdfunding, Patreon oder Spenden von ihrer Community finanzieren. Während manche Creator hierbei nur einzelne Projekte mit Hilfe des Crowdfundings finanzieren, schaffen es manche YouTuber sogar inzwischen ihren gesamten Kanal durch regelmäßige finanzielle Unterstützungen ihrer Fans zu finanzieren. Das prominenteste Beispiel dürfte hierfür der Kanal und Webvideopreis-Gewinner Kurzgesagt sein. Der Kanal, welcher für seine aufwendigen Animationen bekannt ist und an dem mittlerweile mehr als ein dutzend Grafiker, Motion-Designer und Autoren produziert wird, finanziert sich fast vollständig via Patreon. Mehr als 31.000 US-Dollar kommen alleine dadurch jeden Monat zusammen, die direkt in die Umsetzung der Kurzgesagt-Videos gehen.

Natürlich arbeitet aber nicht jeder YouTuber noch nebenbei als Radiomoderator oder lässt sich von seinen Fans finanzieren. Um den sinkenden TKP entgegenzuwirken, setzen viele YouTuber auf die eigene Vermarktung ihrer Reichweite und eigenen Marken. Mittlerweile haben viele YouTuber schließlich auch auf weiteren Kanälen wie Instagram, Snapchat, musical.ly oder Facebook große Reichweiten aufgebaut. Dadurch sind sie gerade für Marken interessant, die die Reichweite und Einfluss der reichweitenstarken Creator nutzen, um ihre Marke und Produkte zu bewerben. Dies geschieht dabei häufig durch Produktplatzierungen, gesponserte Instagram-Postings oder weitere Kooperationen zwischen YouTubern und Marken. Um hierbei als Creator für Marken interessant zu sein, ist es jedoch natürlich wichtig, eine gewisse Relevanz aufgebaut zu haben, weshalb dies in erster Linie für reichweitenstarke YouTuber interessant ist.

Wie sieht die Zukunft aus?

Auch wenn dies für viele Webvideo-Creator damit funktioniert und der TKP noch nicht bei allen YouTubern auf ein existenzbedrohendes Niveau gesunken ist, zeigen die aktuellen Entwicklungen ganz klar, dass mittelfristig mit keiner Beruhigung der Situation zu rechnen ist und sich schon jetzt erste Creator trotz einer großen Reichweite und zehntausenden oder hunderttausenden Followern nach Alternativen umsehen müssen. Zudem kann die Plattform YouTube kontrollieren, was “In und Out” ist. Wer heute von YouTube in den Trends promoted wird und dessen Reichweite stark ansteigt, kann morgen schon vom Algorithmus aussortiert werden und von heute auf morgen massiv an Views und Reichweite verlieren.

Wie genau sieht deshalb nun die Zukunft aus? Wird YouTube die Mechanismen anpassen und sich bemühen, den Tausenderkontaktpreis für die Creator zu steigern? Wie werden die Creator damit nun umgehen? Und werden diese vielleicht sogar der Plattform den Rücken kehren? Für MrTashpack steht fest, dass auf jeden Fall irgendetwas passieren muss. “YouTube muss da jetzt ganz stark daran arbeiten, um das System zu verbessern. So wie es jetzt ist, geht es eben nicht, denn es ist ein echtes Problem. Entweder die externe Werbung wird mehr von Creatorn genutzt oder es gibt ganz viel Sponsored Content. Eventuell gibt es dann auch eine alternative Plattform oder YouTube schafft es, das System zu optimieren.” Eine richtige Alternative scheint jedoch nicht in Sicht, wie er ergänzt: “Es gibt schon Creator, die Videos zum Beispiel auf Instagram hochladen. Einige versuchen auch auf Facebook ihre Videos zu veröffentlichen. Phil Laude zum Beispiel lädt seine Videos im Prinzip überall hoch. Der nutzt YouTube sowie Instagram und Facebook. Zum Monetarisieren gibt es allerdings noch keine bessere Möglichkeit als YouTube. Ob es in der Zukunft eventuell Konkurrenz für YouTube geben wird, weiß man natürlich noch nicht, denn aktuell ist YouTube einfach der Platzhirsch.

Auch FelixBa sieht es eher düster: “Es ist eine blöde Situation. Als YouTuber ist man damit gezwungen, alles zu fressen, was YouTube einem vorgibt, und wenn die sagen: Pass auf, diese Videos verdienen kein Geld mehr oder pass auf, wir ändern das Design jetzt, pass auf, wir ändern jetzt deine Rechte als YouTuber, dann muss man das fressen. Es gibt keine Alternative, das ist einfach ungesund, aber es ist nunmal so, wie es ist.

Somit scheint sich an der aktuellen Situation nicht viel zu ändern, sofern YouTube weiterhin mangels Alternativen seine marktbeherrschende Stellung ausnutzt. Erst wenn es eine alternative Videoplattform gäbe, hätten die Creator schließlich die Möglichkeit, eine starke Position gegenüber YouTube einzunehmen, wie Mirko Drotschmann mutmaßt: “Wenn in Deutschland 10 bis 15 Creator jenseits der zwei Millionen Abonnenten sagen, wir gehen auf eine neue Plattform, dann ist YouTube am Ende. Dann wandern alle anderen Creator und auch die Communities ab und dann hat YouTube ein großes Problem. Solange es diese alternative Plattform nicht gibt, wird es so eine Massenabwanderung aber aus meiner Sicht erstmal nicht geben.” Vorerst müssen sich die Webvideo-Creator mit dem sinkenden Tausenderkontaktpreis, der Demonetarisierung von YouTube-Videos und den hiermit zusammenhängenden Entwicklungen arrangieren und sollten sich neben YouTube nach weiteren Alternativen umschauen, um nicht zu sehr finanziell von YouTube abhängig zu sein. Denn wie der drastische Abfall des Tausenderkontaktpreis zeigt, ist das Modell “YouTube” alles andere als sicher, zuverlässig und konstant.

Artikel von Charly Arndt, Celina Konz und Lukas Menzel
Beitragsbild von freestocks.org (CC0)