markus hündgen

Markus Hündgen (EWVA) über den Retro-Trend auf Youtube

Markus Hündgen, einer der beiden Geschäftsführer der EWVA (verantwortlich für den Webvideopreis), hat einen interessanten Kommentar über den Retro-Trend auf Youtube veröffentlicht.

Als das Gesicht hinter dem Webvideopreis hat Markus Hündgen sich in der Szene einen Namen gemacht und ist längst eine Größe in der deutschen Webvideobranche. Umso interessanter ist es natürlich, wenn solche Persönlichkeiten öffentlich über Youtube und die Webvideobranche reden.

Youtube: Gefangen im Damals

So lautet die Überschrift des Blogeintrags auf der Internetseite des Webvideopreises. In dem Kommentar geht es um den aktuellen Retro-Trend der Webvideoproduzenten. Viele wollen wieder so sein wie früher, authentischer. Hündgen weist darauf hin, dass die Antwort nicht in den Videos von früher, sondern eher in dem Wandel des Mediums selbst liegt. Er vergleicht den Wandel vom Fernsehen zum Webvideo mit anderen Ereignissen aus der Medienwelt: Vom Theater zum Stummfilm, vom Radio zum Fernsehen. Webvideo wird erwachsen.

Vor allem der letzte, abschließende Satz des Kommentars ist eine treffende Zusammenfassung des Themas: „Also genießt das Heute, den Wandel, sogar „die“ Revolution. Wir sprechen uns in zehn Jahren wieder. Und dann reden wir über „damals“„.

Positive Reaktion aus der Szene

Bereits kurz nach der Veröffentlichung erfolgte erste Resonanz. Unter anderem verfasste auch Erik Range (Gronkh) eine positive Rückmeldung, in der er vor allem Markus Hündgen für den gelungen Kommentar lobte und von ähnlichen Erfahrungen berichtete. So hatte er das Thema erst jüngst während seines L.A. Aufenthalts angeschnitten.

Der Kommentar ist mehr als lesenswert, jedem Interessierten kann man diesen Artikel wärmstens empfehlen. Gerade, weil das Statement einer von Netzwerken unabhängigen Person eine Seltenheit ist.

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Quelle: Webvideopreis
Beitragsbild: EWVA