Influencer Marketing-Plattformen BuzzBird

Influencer Marketing-Plattformen im Fokus: BuzzBird

Als automatisierte Influencer Marketing-Plattform möchte BuzzBird Creator und Unternehmen fair und transparent miteinander verbinden. Wir stellen euch die Plattform genauer vor. 

Neben Multi-Channel-Netzwerken gründen sich im Webvideomarkt aktuell auch zahlreiche Influencer Marketing-Plattformen. Diese möchten auf einfache Art und Weise Creator mit Unternehmen verbinden, um so Werbedeals zu vermitteln und diese zustande kommen lassen. Dabei möchten die einzelnen Plattformen mit unterschiedlichen Geschäftsmodellen, Leistungen und Angeboten auftrumpfen, um sich so voneinander abzuheben. Als neue Plattform am Markt möchte auch BuzzBird im Markt mitmischen. Wir stellen euch im Rahmen unserer Artikelreihe zum Thema Influencer Marketing-Plattformen BuzzBird genauer vor.

Das bietet BuzzBird

Nach 6 Monaten Entwicklungszeit ist BuzzBird im Januar 2016 gestartet und gehört damit noch zu den jüngsten Plattformen im deutschen Markt. Der Grund hierfür ist, dass BuzzBird eine stark technologische Plattform ist, die erst einmal gebaut werden musste und auch einiges anders machen möchte als andere Influencer Marketing-Plattformen, wie Felix Hummel, CEO von BuzzBird erklärt: „Wir haben mit BuzzBird bewusst einen anderen Weg als andere Influencer Plattformen gewählt. Wir sind kein Marktplatz, sondern wir sind eine automatisierte Plattform, die Creatorn bewusst nur Dinge anzeigt, die zu ihnen passen — sowohl zu ihrem Publikum und Inhalten als auch ihrer Persönlichkeit

So setzt BuzzBird darauf, dass Marken und Creator gegenseitig auf Basis der angegebenen Daten nach einem Algorithmus vorgeschlagen werden und erst dann — ähnlich wie bei Tinder — in Kontakt treten können, wie Hummel erklärt: „Erst wenn beide Seiten ‚aufeinander Lust haben‘, wird die Kommunikation hergestellt und die Identitäten und Daten veröffentlicht.

Automatisierung, Fairness, Transparenz

Doch nicht nur die Automatisierung ist BuzzBird besonders wichtig. Auch die Punkte Fairness und Transparenz hat sich das Unternehmen auf die Agenda geschrieben: „Die drei Säulen Fairness, Transparenz und Automatisierung sind die drei Kernpunkte, die BuzzBird für uns auszeichnen“, so Hummel. So wird es ein klassisches, leistungsorientiertes Bezahlmodell auf Tausenderkontaktpreis-Basis geben, mit dem die Influencer transparent sehen, was eine Marke auch wirklich bezahlt. Dazu möchte das Unternehmen auf Qualität setzen und keine Produktplatzierungen für 150 Euro anbieten: „Wir glauben, dass sich Qualität durchsetzen wird. Wir denken, dass wir aktuell mit BuzzBird viele Probleme lösen, die sich sowohl für Marken und die Creator als Mehrwert herausstellen werden“, erklärt Hummel optimistisch.

Dafür hat das in Berlin ansässige Unternehmen die Plattform in Zusammenarbeit mit Marken und YouTubern entwickelt, was sich nun positiv auszahlt, meint Hummel: „Aktuell haben wir aus der Szene und der Markenwelt dadurch einen großen Zuspruch erhalten und können uns vor Anmeldungen nicht retten.“ Die ersten Kampagnen laufen jedoch bereits schon, so Hummels: „Gleich nach Start sind die ersten Kampagnen umgesetzt worden und aktuell buchen unsere Kunden bereits zum zweiten oder dritten Mal…“ Bei den Kampagnen verhält es sich dabei so, dass BuzzBird insgesamt 20 Prozent des Auftragsvolumens einbehält.

Damit die Kampagnen auch gut laufen, steht hinter BuzzBird mit Andreas Türck auch ein erfahrener Agenturmann. „Ein großer Vorteil von BuzzBird ist Mitgründer Andreas Türck, der als Teilhaber der pilot Hamburg jahrelange Media- und Agenturerfahrung gesammelt hat. Er ist bei BuzzBird „Der Anwalt der Marken.“„, so Hummel. Daneben ist Felix Hummel, der selber YouTuber ist und einen der ersten deutschen YouTube Original Channels produzierte, dafür verantwortlich die Influencer von Buzzbird zu überzeugen. Als Influencer gelten dabei für die Plattform bereits YouTuber ab 1 000 Abonnenten, jedoch haben sich auch YouTuber mit weitaus mehr Abonnenten angemeldet, so Hummel: „Auf BuzzBird  haben sich bereits in den ersten Tagen sowohl die jeweiligen Top-Stars aus den einzelnen Themenbereichen angemeldet, aber auch für den Longtail ist BuzzBird die geeignete Plattform zur Selbstvermarktung.“ Hierbei können sich sowohl YouTuber anmelden, die ohne MCN aktiv sind als auch Youtuber, die bei einem Multi-Channel-Netzwerk unter Vertrag stehen. Dies hat den Grund, dass die Influencer für die Nutzung von BuzzBird keinerlei Verträge eingehen müssen. Somit möchte Buzzbird es schaffen möglichst viele Influencer von sich zu überzeugen und ohne große Manpower diese mit schlauen Algorithmen und einem transparenten sowie fairen System mit interessanten Marken zu verknüpfen.

BuzzBirds Pläne für die Zukunft

Damit dies auch so in Zukunft bleibt, arbeitet das Unternehmen stetig an einem Ausbau der Plattform, so Hummel: „Wir entwickeln uns erst mal dahin gehend technologisch weiter, dass wir auch Plattform-übergreifende Kampagnen abbilden können.“ Zudem sollen neben klassischen Produktplatzierungen in Zukunft auch weiterer Branded Content über BuzzBird angeboten werden können. Natürlich hat Buzzbird dabei nicht nur die eigene Plattform im Blick, sondern beobachtet auch, was die Konkurrenz tut. Hierbei steht Hummel jedoch dem Trend, dass sich immer mehr Influencer Marketing-Plattformen gründen, sehr positiv gegenüber: „Der Trend zeigt dahin, dass Influencer Marketing-Plattformen das nächste große Ding sind. Der Grund hierfür ist, dass es Dinge gibt, die große Probleme aufwerfen und Buzzbird tritt an diese Probleme zu lösen.“ Die Zukunft bleibt somit weiter spannend.

Neben BuzzBird stellen wir euch in den kommenden Wochen die relevantesten Influencer Marketing-Plattformen vor und schauen uns den Trend genauer an.