Webvideo-vs.-TV-Interview-Endemol-beyond

Webvideo vs. TV: So sieht Endemol beyond die Zukunft der beiden Medien

Das lineare Fernsehen und YouTube kommen sich mit fortschreitender Digitalisierung näher als je zuvor. Doch wie sieht eine mögliche Zukunft der beiden Medien aus? Genau darüber haben wir mit Lukas Schneider und Daniel Gatzke von Endemol beyond gesprochen.

Mit mehr als 700 Partnerkanälen und 1 Milliarde Videoaufrufen im Monat ist Endemol beyond eine feste Größe im Webvideomarkt. Dabei hat sich das Unternehmen vor allem auf Premium-Inhalte spezialisiert, die das Netzwerk weltweit mit Standorten in mehr als 12 Märkten produziert. Doch Endemol beyond ist nicht nur als MCN erfolgreich in der jungen Webvideobranche unterwegs, sondern kann auch als Tochterunternehmen der weltweit zweigrößten Produktionsfirma Endemol Shine reichlich TV-Expertise vorweisen und kennt sich damit sowohl im Webvideo- auch als auch Fernseh-Bereich bestens aus. Aus diesem Grund haben wir mit Lukas Schneider, Senior Manager New Business, und Daniel Gatzke, zuständig für Audience Development bei Endemol beyond und Mitglied von SceneTakeTV, über eine mögliche gemeinsame Zukunft von Webvideo und TV, eine Verknüpfung beider Medien und Endemol beyonds Aktivitäten im Webvideobereich gesprochen.

Broadmark: Zu welchem Medium fühlt sich Endemol beyond momentan eher hingezogen – TV oder YouTube?

Lukas Schneider: Für uns steht fest: Wir wollen für YouTube produzieren und wir fühlen uns auf YouTube sehr wohl. Ich finde es sehr schön, dass YouTube viele neue und vor allem sehr kreative Arten von Content hervorgebracht hat, mit denen man auch aus den vorgegebenen Konventionen ausbrechen konnte. Dadurch wurden viele talentierte Künstler ins Licht gerückt, die sonst wohl keine derartige Aufmerksamkeit erhalten hätten und wir haben viele neue Möglichkeiten erhalten, anders zu produzieren, als wir es für das Fernsehen gewohnt sind.

Broadmark: Wenn YouTube für diese kreative Vielfalt steht und selbst sehr unabhängig ist, kann das lineare TV dann auf lange Sicht überhaupt funktionieren?

Lukas Schneider: Ich glaube, es geht gar nicht darum, dass YouTube das lineare TV ablöst. Ich bin der Meinung, dass sich YouTube und TV viel stärker annähern werden und das Beste aus beiden “Welten” zusammenkommt. Bei YouTube fehlt nach meinem Empfinden die Kuratierung und man verbringt – überspitzt gesagt – fast genau so viel Zeit mit dem Suchen, wie mit dem tatsächlichen Anschauen von Videos. Das funktioniert im TV viel besser. Manchmal will man die Inhalte wie es im TV möglich ist. Wünschenswert wäre also, wenn beides zusammenkommt und die Möglichkeit der Interaktion und die Schnelligkeit YouTubes mit in das Fernsehen einfließt. Fernsehen und YouTube sind außerdem auch zwei verschiedene Rezeptionsverhalten: Beim Fernsehen lehne ich mich zurück und schaue mir einen Programmstream an, bei YouTube wird das Zuschauerengagement stärker gefordert – sei es über die Kommentarfunktion oder die Diskussion in sozialen Netzen.

Broadmark: Denkst du also, dass sich beide Medien in gewissen Bereichen annähern müssen?

Lukas Schneider: Ich hoffe, dass es so funktioniert. Für junge Zuschauer ist das Fernsehen nicht mehr so relevant wie noch vor 10 Jahren. Ich bin aber auch davon überzeugt, dass sich YouTube in mancher Hinsicht ans TV annähern muss. Sehr viele große YouTube-Kanäle geraten nach einiger Zeit in die Bredouille, wenn es um innovative Inhalte geht. Ich kann selbstverständlich fünf Jahre lang “10 Arten von..”-Videos machen, aber auch das wird irgendwann für den Zuschauer langweilig. YouTube wird nicht so werden wie das lineare TV, aber es gibt eben bestimmte Dinge, die im TV sehr gut funktionieren, wie zum Beispiel eine klare Formatierung oder ein serieller Gedanke. So wie es gerade bei “TubeClash02” passiert: Hier weiß der Zuschauer, dass eine Staffel aus zehn Folgen besteht. Diesen klaren Spannungsbogen wünsche ich mir auf YouTube öfter.

Gemeinsame Inhalte – mit FLiP ins lineare TV

Broadmark: Glaubst du, dass es in Zukunft häufiger Kooperationen zwischen YouTubern und dem Fernsehen geben wird und geben sollte?

Lukas Schneider: Ich hoffe natürlich, dass YouTuber wahrnehmen, wie viel Arbeit in einer großen Fernsehproduktion steckt und dass selbstverständlich auch Fernsehmacher sehen, wie andersartiger, unterhaltsamer Content produziert werden kann. Es wäre gut, da zusammenzufinden und gemeinsam Inhalte zu produzieren. Schließlich gibt es sowohl auf der Fernseh- als auch auf der YouTube-Seite viele kreative Köpfe. Wenn man beide Seiten zusammen mischt, können da sehr interessante Dinge entstehen. Bestes Beispiel sind da momentan Joko & Klaas oder Jan Böhmermann, die eigentlich eine Fernsehsendung machen, deren Inhalte aber genauso gut auf YouTube funktioniert. Irgendwann macht die Rezeptionsart dann keinen Unterschied mehr. Wenn man da also zusammenkommt, entsteht Content, der von vielen Menschen geschaut wird und eben kein Nischenprodukt mehr ist. Für uns als Produzenten ist es auch egal, auf welcher Plattform unser Produkt gesehen wird – unser Ziel ist es, eigene Formate und Marken aufzubauen, die unabhängig von einer bestimmten Plattform funktionieren.

Broadmark: Das lineare Fernsehen hat momentan das Problem, dass die jüngere Zielgruppe ins Internet auf Plattformen wie YouTube oder andere Streaming-Dienste abwandert, gleichzeitig ist YouTube auch teils vom Fernsehen abhängig, wenn es um die Finanzierung geht. Schließlich stehen hinter vielen Netzwerken auch große Fernseh- oder Produktionsunternehmen. Sind beide Medien dann nicht auch aufeinander angewiesen?

Lukas Schneider: Wenn man große Produktionen machen möchte dann muss man aktuell noch ins Fernsehen gehen , aber auch hier verschieben sich die Budgets gerade. Im Moment ist YouTube hauptsächlich Entertainment im Sinne von Comedy, Pranks und Gaming. Ich glaube aber, dass sich die YouTube-Inhalte emanzipieren und diversifizieren müssen. Sie sind cool, wenn du 14 bis 20 bist, aber wenn du auf die 30 zugehst, dann willst du auch Veränderung und anderen Content sehen, hast dich aber an die Plattform und deren Mechanismen gewöhnt.

Broadmark: Viele YouTuber sind ja nahezu im gleichen Alter wie die eigene Zielgruppe. Wachsen dann YouTuber nicht mit ihrer Zielgruppe?

Lukas Schneider: Bisher habe ich noch keinen Kanal gesehen, der tatsächlich mit der eigenen Zielgruppe aufgewachsen ist. Die großen Kanäle von früher sind heute nicht mehr so angesagt wie noch vor ein paar Jahren. Vor allem reichweitenstarke YouTuber müssen sich also durchaus überlegen, wie sie sich weiterentwickeln wollen.

Broadmark: Gerade das Fernsehen kann die junge Zielgruppe mit dem momentanen Programm nicht mehr wirklich fesseln. Könnte es also sein, dass das Fernsehen einfach nicht risikofreudig genug ist und Projekte wie das neoTVLab nicht ins Hauptprogramm aufnimmt, sondern eher auf Spartenkanälen platziert?

Daniel Gatzke: Die Sender versuchen teilweise auch Internettalente in ihren Sendungen zu platzieren, mit der Hoffnung attraktiver für jüngere Zuschauer zu werden. YouTuber können eine gute Reichweitenhilfe sein.

Lukas Schneider: Es fehlt gar nicht an Mut. Bei „Circus HalliGalli“ haben wir beispielsweise gerade ein erstes 360-Grad-Video gemacht.

Broadmark: Da haben die privaten Sender in gewisser Weise auch einen Vorteil gegenüber den Öffentlich-Rechtlichen. Schließlich können private Sender auch “Online only”-Content produzieren, der auch Reichweite mit sich bringt und die junge Zielgruppe dazu verleitet, teilweise auch auf das lineare Fernsehen zurückzugreifen. Für die Öffentlich-Rechtlichen besteht diese Möglichkeit nicht. Ist dieses Modell dann überhaupt noch zeitgemäß?

Lukas Schneider: Es ändert sich zur Zeit ja einiges. Die Öffentlich-Rechtlichen haben mit dem ARD/ZDF-Jugendangebot eine sehr gute Online-Initiative gestartet. Ich bin ein sehr großer Fan dieser Idee und fest davon überzeugt, dass Florian Hager mit seinem Team frischen Wind in die Onlinewelt bringen wird.

Daniel Gatzke: Viele Produzenten setzen auch große Hoffnungen in den Jugendkanal, weil sie endlich mal Konzepte und Ideen ausprobieren dürfen, die sie bis jetzt nicht realisieren konnten, dadurch, dass sich die Privatsender bisher nicht durchgerungen haben und die Öffentlich-Rechtlichen nicht durften, beziehungsweise nicht die junge Zielgruppe angesprochen haben. Schlussendlich zahlen die über 18-Jährigen ja auch den Rundfunkbeitrag.

Broadmark: Im Moment wandern einige YouTuber auch ins Fernsehen ab, erhalten ihre eigenen Shows. Was macht das Fernsehen für YouTuber so attraktiv?

Daniel Gatzke: Auf YouTube hast du keinen direkten finanziellen Support von YouTube, du bist abhängig von den AdSense-Einnahmen oder Placements. Beides funktioniert nicht so gut. Wenn du eine hohe Qualität hervorbringen möchtest, kannst du es ab einem gewissen Punkt nicht mehr selbst stemmen. Vor allem muss in Betracht gezogen werden, wie sich das gesamte Projekt refinanzieren kann und soll. Deshalb sind meist gut bezahlte TV-Jobs für viele YouTuber eine willkommene Abwechslung. Es sei denn, du hast eine so große Reichweite, dass alles andere egal sein kann.

Lukas Schneider: Fernsehen bietet YouTubern noch mal eine ganz andere Bühne mit anderen Produktionsstandards. Man erreicht auch noch einmal ein ganz anderes Publikum im Fernsehen. Was SceneTake über die letzten Jahre auf YouTube gemacht hat war wirklich sehr aufwendig, das macht man nicht eben mal alleine. Dann hat man schon ein größeres Team, das mindestens aus fünf bis zehn Personen besteht. Dass man solche Projekte nicht über die AdSense-Einnahmen finanzieren kann, ist eben eine Tatsache. Da kommen dir dann die TV-Sender oder Initiativen wie YouTube Red zugute.

Broadmark: Gerade die Fernsehzuschauer haben momentan kaum Bezug zu Webvideomachern. Was muss sich denn in den einzelnen Branchen konkret ändern, damit die derzeitige Annäherung weiter verstärkt wird?

Lukas Schneider: Was mich manchmal verwundert, sind YouTuber, die denken, dass sie auch die Fernsehauftritte direkt beherrschen. Es ist etwas völlig anderes, in einer Livesituation im Fernsehen auf einer Couch zu sitzen und frei zu reden. Auch TV-Moderatoren haben eine jahrelange Ausbildung hinter sich. Für viele YouTuber ist eine TV-Sendung also nochmal eine komplett neue Erfahrung. Man sollte dann aber auch nicht versuchen, sie dort hineinzupressen, obwohl es nicht zum jeweiligen Künstler passt. Das wirkt dann schnell befremdlich für Zuschauer.

Daniel Gatzke: Es geht aber auch in die ganz andere Richtung. Wenn TV-Sender denken, sie wüssten wie YouTube funktioniert und letzten Endes trotzdem versuchen, alles was sie gelernt haben und beherrschen eins zu eins auf YouTube anzuwenden. Das funktioniert dann eben auch nicht. Ich glaube beide Seiten müssen sich einfach bewusst machen, wie die jeweils andere Welt tickt, denn am Ende fusionieren sowieso beide. Da bin ich mir sicher.

O&O-Channels – Ein Schritt in die Konvergenz?

Broadmark: Was tut Endemol beyond für diese Annäherung?

Lukas Schneider: Wir wollen bei Endemol beyond Formate und Marken aufbauen, beispielsweise den “Survival Guide”-Kanal, der mittlerweile mehr als 300 000 Abonnenten hat und einer der wenigen Kanäle aus dem Original-Programm von vor drei Jahren ist, der bis heute erfolgreich online ist. Auch im Hinblick auf das nächstes Jahr wird es unsere Strategie sein, unsere internationalen Formatmarken wie FLiP, Legends of Gaming und AwesomenessTV in Deutschland aufzubauen und im Markt zu etablieren. Das ist im Moment unser Fokus.

Broadmark: Liegt dann der komplette Fokus nur noch darauf, die O&O-Channels weiter auszubauen, oder sollen auch die Kanäle der einzelnen Partner noch mehr gestärkt werden?

Lukas Schneider: Das schließt sich gar nicht aus. Neben unseren eigenen Kanälen haben wir auch ein sehr gutes Netzwerk mit vielen tollen Künstlern, die wir natürlich wie bisher auch immer noch weiter unterstützen, weil uns – genau wie im TV Geschäft – die Arbeit mit kreativen Künstlern Spaß macht. Da befruchten sich beide Seiten und daraus entsteht dann innovativer Content – entweder auf unseren O&O Kanälen oder auf den Kanälen der jeweiligen Künstler.

Broadmark: Und die YouTuber, die man im Netzwerk hat, sollen dann auch bei den O&O-Channels mitwirken?

Daniel Gatzke: Das ist dann auch gleichzeitig wieder ein richtig guter Support für die YouTuber, die dort lernen zu moderieren und auch erstmals in einem wirklich professionellen Umfeld arbeiten, wenn sie das vorher noch nicht gemacht haben.

Lukas Schneider: Aktuell natürlich planen wir zum Beispiel den internationalen Roll-out für AwesomenessTV mit ganz verschiedenen YouTubern. Für uns ist wichtig, dass wir netzwerkneutral produzieren. Wir arbeiten da ganz viel mit Künstlern zusammen, die gar nicht bei uns unter Vertrag stehen. Das ist für uns vollkommen ok und für die anderen Netzwerke auch. Es geht uns darum, mit den besten Künstler für das jeweilige Format zusammenzuarbeiten. Davon profitieren dann beide Seiten.

Broadmark: Bis jetzt hat es vor allem in Deutschland nicht den Anschein gemacht, dass der Großteil der Zuschauer an O&O-Channels interessiert ist. Funktionieren O&O-Channels online überhaupt?

Lukas Schneider: Mit dem „Survival Guide“ und „Legends of Gaming“ haben wir schon bewiesen, dass O&O Channels hervorragend funktionieren. Ich finde es aber auch toll, dass es so viele Creator gibt, die ihren eigenen Content schaffen. Wir geben Creatorn wie zum Beispiel TwinTV in unseren Studios einen Nährboden und Support, um tolle Shows zu produzieren.

Broadmark: Kann YouTube für Fernsehsender attraktiver werden, wenn sie sehen, dass serielle Formate von O&O-Channels auch online funktionieren und investieren sie dadurch vielleicht eher Geld in größere Onlineproduktionen?

Lukas Schneider: Aktuell finanzieren die AdSense Einnahmen große Shows noch nicht. Ich hoffe aber, dass sich das ändert. Für uns bedeutet das aber auch, dass wir uns neue Wege der Monetarisierung erschließen müssen. Das fordert uns heraus, ist aber unglaublich spannend.

Daniel Gatzke: Ich glaube nicht, dass das so, wie es im Moment ist, funktioniert. YouTube muss sich neu erfinden. Allein schon die “Such-Funktion” müsste komplett anders gestaltet werden, weil wir im Moment einfach das Problem haben, dass es auf YouTube eine viel zu große Masse an Inhalten gibt, wovon 99 Prozent eigentlich direkt mal ausselektiert werden könnten.

Broadmark: Wie würdet ihr denn allgemein die Entwicklung von YouTube beurteilen?

Lukas Schneider: Man merkt, dass YouTube langsam ein bisschen unter Druck gerät. Es gibt inzwischen viele Player auf dem Markt. Bis vor zwei Jahren war YouTube der unangefochtene Platzhirsch, aber inzwischen machen viele andere Plattformen YouTube vor allem im “Short Form Content”-Bereich den Platz streitig. Ich würde mir wünschen, dass YouTube sich dahingehend bewegt, zu einem Ort für qualitativ hochwertigere und längere Produktionen zu werden. YouTube bietet – im Gegensatz zu anderen Playern – das beste Gesamtpaket. Features wie Content ID, Cards, die gesamte Community etc sind uns sehr wichtig.

Daniel Gatzke: Ich glaube, die Plattformen werden sich mehr unterscheiden und jede wird ihren eigenen USP ganz klar in den Vordergrund stellen. Dann wirst du für Qualitätscontent die Nummer Eins haben, für Teenager die Nummer Eins und immer so weiter. Ich glaube da wird sich nochmal die Spreu vom Weizen trennen. Das kann uns im Endeffekt aber egal sein. Für uns ist alles super. Wir sind Produzenten. Je mehr Plattformen, desto besser.

Broadmark: Eure Prognose: Wie wird sich das Ganze in den nächsten zwei bis drei Jahren entwickeln?

Lukas Schneider: Ich glaube, in zwei bis drei Jahren werden alle Leute, die einen Smart TV besitzen, verstanden haben, dass sie das Gerät ans Internet anschließen können und auch verstehen, dass sie nach einer Folge “Duell um die Welt” auch gerne eine Folge “Bergstürmer” schauen können.

Daniel Gatzke: Ich glaube, wir werden in Zukunft alles On-Demand bekommen. Live werden sich nur die großen Sportereignisse und Nachrichten behaupten können. Für den Rest gilt: Ich gucke wann ich will und wo ich will!

Lukas Schneider: Ich glaube aber allgemein, dass wir bei Endemol beyond in zwei Jahren mit FLiP, LegendsOfGaming und AwesomenessTV drei Marken haben, die international wie national sehr erfolgreich sind.

Broadmark: Vielen Dank für das Interview.

Artikel von Celina Konz und Jona Kirchen