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Periscope knackt die 10 Millionen Nutzer Marke

Am 10. August gab Periscope Gründer Kayvon Beykpour bekannt, dass der Live-Streaming Service eine Nutzerzahl von zehn Millionen verzeichnen kann. Dieser Meilenstein wurde nur knapp vier Monate nach dem Launch der App erreicht.

Nach längerer Entwicklungsphase startete Twitter im März 2015 Periscope (Broadmark berichtete). Die neue Livestreaming-App konnte in den ersten zehn Tagen bereits eine Millionen Nutzer akquirieren. In der Zwischenzeit hat die App als Social Media Plattform an Bedeutung gewonnen. Dies lässt sich anhand der verzehnfachten Nutzerzahl und einer Vielzahl von Streams erkennen.

40 Jahre Videomaterial am Tag

Laut ‚The Verge‘ betonte Periscope Gründer Beykpour, dass die stark gestiegene Nutzerzahl nicht als ultimatives Zeichen für Erfolg gesehen wird. Viel wichtiger sei für das Unternehmen die Zeit, die die Nutzer jeden Tag bei Periscope verbringen, um sich Streams anzusehen. Pro Tag schauen alle Periscope Nutzer zusammen 40 Jahre Videomaterial, wobei nur die eingerechnet sind, die über die App zugreifen. Die Zahlen der Web-Nutzung werden noch ermittelt. Diese große Menge an gesehenem Content zeigt den Erfolg des Live-Streaming-Dienstes, findet der Gründer: „Es gibt kein besseres Maß, um auszudrücken, dass die Leute Periscope mögen und deshalb nutzen.“ (frei aus dem Englischen übersetzt)

Vergleichweise unbekannt

Trotz wachsender Nutzerzahlen ist der Live-Streaming-Dienst im Vergleich zu anderen Apps noch relativ unbekannt, wie anhand einer Studie der WHY Group festgestellt werden kann. Für die Studie wurden 3000 Amerikaner/-innen zu bekannten ‚Social Apps‘, wie zum Beispiel Periscope, Snapchat und Instagram, befragt. Nur 13 Prozent der 13-34 Jährigen hatten schon mal von Periscope gehört, wohingegen 74 Prozent von Snapchat und 87 Prozent von Instagram gehört hatten. Diese Zahlen müssen jedoch unter dem Aspekt betrachtet werden, dass Periscope ,verglichen mit den anderen beiden Diensten, noch recht jung ist.

Zukunft der App

Beykpour gab auch bekannt, dass das Periscope-Team an neuen Features arbeitet. Unter anderem sollen Spam und Missbrauch besser kontrolliert und eingedämmt werden. Des Weiteren soll eine neue Fast-forward Option eingeführt werden, die es möglich macht beim Replay vorzuspulen. Zusätzlich soll es in Zukunft möglich sein im Landscape-Modus zu streamen.

Quellen: tubefilter, The Verge
Beitragsbild von Periscope