funk – das neue Content-Netzwerk von ARD und ZDF

funk, das junge Angebot von ARD und ZDF startet

Nun ist es endlich offiziell: funk, das junge Angebot von ARD und ZDF, startet und kommt mit mehr als 40 Formaten, einer App und vielem mehr daher. 

Viel wurde spekuliert, viel wurde geschrieben und viel wurde geredet. Verstehen die Öffentlich-Rechtlichen überhaupt wie die 14- bis 29-Jährigen ticken? Wie werden sich ARD und ZDF den jungen Zuschauern wohl anbiedern? Und welche Inhalte wird es wohl geben? Dies alles waren Punkte, über die in den vergangenen Wochen und Monaten bezüglich des jungen Angebotes von ARD und ZDF gesprochen wurde. Bis auf einige Grundsätze, bereits gestartete Formate und kleine Details war schließlich noch nicht viel an die Öffentlichkeit geraten. Dass erst gestern, einen Tag vor dem offiziellen Launch, der offizielle Name geleakt wurde, spricht für sich. Somit wurde der Start des jungen Angebots gespannt erwartet, um endlich zu erfahren, wie die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten die 14- bis 29-Jährigen überzeugen möchte.

Wenig überraschend: Das junge Angebot heißt funk

Zuerst einmal wurde dabei bestätigt, was eigentlich gestern schon feststand. Das junge Angebot wird nicht „Das Junge Angebot“ heißen. Stattdessen haben sich die Macher für den kurzen, knackigen Namen funk entschieden. „Wir wollten absichtlich einen schlichten und zurückhaltenden Namen, denn die Strategie ist, dass wir nicht die Marke, sondern die Inhalte in den Vordergrund stellen möchten“, erklärt Florian Hager, Programmgeschäftsführer, hierzu im Interview mit Broadmark. Der Name wird damit erst einmal hinten dran gestellt, um vor allem den Inhalten eine Bühne zu geben.

Inhalte, Inhalte, Inhalte

Mehr als 40 verschiedene Formate wird es dabei zum Start von funk am ersten Oktober geben. Jedes der Formate hier vorzustellen, würden den Rahmen sprengen, weswegen wir an dieser Stelle auf unsere weiteren Artikel zu den verschiedensten Formaten und Creatorn aus den Bereichen

verweisen. Die Inhalte orientieren sich dabei ganz an den Gesetzen des jungen Mediums Webvideo. Von unterhaltsamen Facebook-Video-Shows über typische YouTube-Formate bis hin zu aufwendig produzierten Webserien ist eine bunte Bandbreite an Inhalten dabei. Die Inhalte sind insgesamt äußerst unterschiedlich und vielseitig aufgestellt. Dies verwundert nicht, wurden die 14- bis 29-Jährigen in acht weitere Zielgruppen (14- bis 16-Jährige, 17- bis 19-Jährige, 20- bis 24-Jährige und 25- bis 29-Jährige, jeweils nochmal nach Geschlechtern unterteilt) gegliedert, für die jeweils die Inhalte konzipiert wurden.

Insgesamt ist funk dabei mehr wie ein Netzwerk als eine Plattform aufgestellt, das aus diesen Formaten sowie einigen Creatorn besteht. Doch nicht nur die Onlinestellung der Formate ist ein Teil von funk. Dank der zahlreichen Interaktionsmöglichkeiten des Netzes ist es funk wichtig, auf Kommentare, Bewertungen und statistische Auswertungen einzugehen und damit gemeinsam mit den verschiedensten Communities funk und die jeweiligen Formate weiterzuentwickeln. Aus diesem Grund ist der 1. Oktober nur für die breite Öffentlichkeit als Start wichtig, „Der 1. Oktober 2016 wirkt vielleicht wie ein erster Aufschlag. Für uns ist er aber eine Etappe auf einem Weg voller Anfänge“, erklären Florian Hager und Sophie Burkhardt, Programmgeschäftsführer von funk.

App und Online-Plattform als Ergänzung

Auch wenn die Formate somit der Kern von funk sind, wird der Zielgruppe noch einiges mehr geboten. So gibt es außerdem die funk-App sowie mit funk.net auch eine Online-Plattform. Während die Online-Plattform in erster Linie als zentrale Anlaufstelle dazu dient, sämtliche Formate auch abseits der Drittplattformen zu bündeln, bietet die funk-App eine eigenständige Funktion. In dieser werden sogenannte Geschichten gezeigt, hinter denen sich Serien und multimediale Inhalte verstecken (detaillierte Informationen zu der App findet ihr hier). Damit möchte funk auch die Homescreens der Zielgruppe erobern.

junges angebot ard zdfErfolgreicher Start von funk?

Inwiefern dies gelingen wird, muss sich noch zeigen. Wie einige, der bereits gestarteten Formate jedoch zeigen, startet funk nicht bei 0, sondern kann bereits eine beachtliche Reichweite vorweisen. Insbesondere Formate wie das Kliemannsland, 1080NerdScope oder Bohemian Browser Ballett zählen bereits hohe Aufruf- und Abonnentenzahlen. Der erste Schritt, einen signifikanten Anteil der 15 Millionen Nutzer aus der Zielgruppe zu erreichen, ist damit nun gemacht. Hierauf möchte funk nun aufbauen, um in der schnelllebigen Netzwelt möglichst nah bei seinen Nutzern zu bleiben und diese erfolgreich zu informieren, Orientierung zu bieten und zu unterhalten.

Beitragsbild von Stefan Hoederath/funk