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Das verbirgt sich hinter dem Kliemannsland – Fynn Kliemann im Interview

Was steckt hinter dem Kliemannsland? Wir haben zum Start des Projektes mit Fynn Kliemann über das Kliemannsland gesprochen. 

In den vergangenen Tagen wurde bereits auf Facebook, YouTube und mit einer eigenen Website ein erster Einblick in das neue Projekt von Fynn Kliemann gegeben. So startet der YouTuber, Webdesigner und Musiker am Sonntag, dem 4. September, sein neues Projekt Kliemannsland. Viel ist dabei bislang noch nicht über das mysteriöse Projekt bekannt, weshalb wir vorab mit Fynn über das Kliemannsland, die Hintergründe und seine weiteren Pläne gesprochen haben.

Broadmark: Morgen startet endlich das Kliemannsland, nachdem ihr dieses in den letzten Tagen bereits angeteasert habt. Was können die Zuschauer erwarten?

Fynn Kliemann: Das wird ’ne riesen Nummer und wir planen ’ne Menge Zeug. All zu viel will ich vor dem Start nicht verraten, aber Handwerken, Musik, Kunst ’n paar coole Leute und sehr viel Platz zum spielen sind die Eckpfeiler.

Broadmark: Wirklich viel ist dabei zum Start noch nicht bekannt. Wie bist du auf die Idee zum Kliemannsland gekommen? 

Fynn: Ursprünglich wollte ich etwas ähnliches bei mir zu Hause machen. Während des Planens fiel mir dann aber auf, dass das so noch nicht reicht und dass wir viel mehr Raum zum Experimentieren brauchen. Zu Hause könnte das sehr schnell eng und nervig werden. Das dicke Upgrade des Planes fanden alle noch geiler, also haben wir losgelegt und das gemacht. 

Broadmark: Wie wurde dann aus dieser Idee das, was das Kliemannsland nun ist beziehungsweise wird?

Fynn: Naja, da sind eine Menge persönliche Träume mit drin. Ich wollte immer eine riesige Spielwiese – will wohl jeder. Ich wollte immer einen Trecker haben, ’ne Scheune voller Holz, Berge von Heu, ein Tonstudio, ’ne Wakeboardstrecke und so weiter. Vielleicht gibt’s davon einiges noch nicht im Kliemannsland, aber das kann man sich ja hin basteln.

Broadmark: Um solch ein Projekt wie das Kliemannsland zu stemmen, musst du das zum Glück nicht komplett alleine machen. Wer ist noch alles am Kliemansland beteiligt?

Fynn: Ich mache das mit einer Produktionsfirma aus Hannover zusammen, die auch einfach Bock hatte, mal etwas freies, regelloses zu machen, ohne die altertümlichen Grenzpfeiler der „Kunden“. Als die Idee dann immer größer und größer wurde, war es echt cool, dass die Jungs sich hart reingehängt haben. Die haben mit der Nordmedia gequatscht, gehen selber mit ’nem großen Eigeninvestment rein und und und.

Broadmark: In den vergangenen Wochen wurde oft spekuliert, wer hinter dem Kliemannsland steckt. Kannst du hierzu schon was verraten? 

Fynn: Viele verrückte Leute, die so nem Heiopai wie mir den Rücken für meinen ländlichen Größenwahn stärken. 

Broadmark: Nun da es endlich mit dem Kliemannsland los geht, bist du mit Sicherheit aufgeregt, wie das Projekt bei den Zuschauern ankommt. Welche Erwartungen hast du an den Start?

Fynn: Das Kliemannsland lebt von Engagement und dass sich Leute einbringen. Natürlich wir, aber auch alle Zuschauer. Wir hoffen, dass die Leute genau so viel Bock drauf haben wie wir, denn wir brauchen Unterstützung. Es wäre Hammer, wenn viele Leute uns schreiben, ihre Ideen einbringen oder sogar mit anpacken wollen. Das soll ein Gemeinschaftsprojekt werden. So interaktiv wie irgendwie möglich und jeder soll das Gefühl haben, einen Beitrag leisten zu können. Wenn wir das hinkriegen, wäre dies genau das, was ich mir wünsche.

Broadmark: Neben dem Kliemannsland hast du auch noch deinen eigenen YouTube-Kanal, schreibst ein Buch, machst Musik und hast deine eigene Agentur. Wie kriegt man das alles unter einen Hut?

Fynn: Wenig pennen, mehr Vollgas. Das befruchtet sich ja alles irgendwie gegenseitig. Agentur zieht man ’n Wochenende mit mir durch, wenn jetzt zum Beispiel die Kliemannsland-Website mit all den interaktiven Features — müsst ihr euch Sonntag unbedingt mal durchklicken, da gibt’s richtig was zu entdecken — ansteht. Musik ist für mich Entspannung in der Nacht, nachdem der restliche Kram durch ist und das Buch war einfach ein Testflug. Es überschlägt sich hier langsam auch ein bisschen, aber ich pack das schon. Mir macht das einfach alles zu viel Spaß, als dass ich auf eine der Sachen verzichten könnte.

Broadmark: Was hast du denn ansonsten alles noch für die kommenden Monate geplant? Worauf können sich deine Zuschauer freuen?

Fynn: Sobald das Grundgerüst steht, würde ich gerne Leute einladen. Gemeinsam Videos, Musik und anderes Kreatives schaffen. Feiern, Konzerte, Theaterstücke. Da gibt’s eigentlich keine wirklichen Grenzen. Sobald wir wen finden, der zur Nummer passt und Bock hat, etwas umzusetzen, können wir damit loslegen. Genau darauf können sich die Leute wohl freuen. Viel zwangloses, spontanes und unterhaltsames. Was genau das wird, weiß man eben noch nicht, weil es keine Skripte, Drehpläne, weite Horizonte und durchgestylte Ablaufpläne gibt. Genau das finde ich so geil am Kliemannsland.

Broadmark: Vielen Dank für das Interview!

Fynn: Gerne, tschüssn!